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Buddhistisches Zentrum Bodhi Path Rostock                                                                                                                                                 geleitet von Andreas Schulze Wettendorf,                                                                                                                                                     Dharmalehrer (Lama Tashi)

Anschrift: Kastanienstr. 21, OT Bliesekow, 18198 Stäbelow

Telefon: 038207-73767

Telefax: 038207-74164
E-Mail: info@bodhipath-rostock.de

Verantwortlich für den Inhalt (gem. § 55 Abs. 2 RStV):
Andreas Schulze Wettendorf

 


  Lama Tashi,  geb. 1955 in Beckum, NRW 

 

Aufgewachsen bin ich auf dem Lande und im Laufe meines Lebens zog es mich immer wieder auch dorthin zurück. Nach Abschluss meines Lehramtsstudiums in den Fächern Deutsch und Philosophie und dem II. Staatsexamen beteiligte ich mich zusammen mit meiner damaligen Frau und unserem Sohn von 1985 bis 1990 am Aufbau einer spirituellen Lebensgemeinschaft in Bordo, einem abgelegenen Dorf in den Italienischen Alpen. Dort leitete ich einige Jahre die Freie Familienschule und war verantwortlich für das Seminarprogramm und die Kontakte zu den spirituellen Lehrern.

 Im Jahre 1982 begegnete ich dort erstmals tibetischen Meditationsmeistern, was für mich wie ein nach langer Irrfahrt nach Hause kommen war und entdeckte so meine spirituelle Heimat im Dharma, der Lehre und dem Weg des Buddha. Spontan entschloss ich mich, Zuflucht zu den Drei Juwelen Buddha, Dharma und Sangha zu nehmen, was mir über all die Jahre enorm hilft, mich und die Welt besser zu verstehen und tiefer zu erkennen. 1986 lernte ich dann den tibetischen Mahamudra-Meister Gendün Rinpoche kennen und war so begeistert, dass ich mich entschloss, in der Zeit von Februar 1991 bis Mai 1994 an einem traditionellen 3-Jahresretreat unter seiner Leitung teilzunehmen. Es ergab sich dann, dass ich die Möglichkeit hatte, meinem Lehrer über mehrere Jahre sehr nahe zu sein, weil ich mich um sein leibliches Wohl kümmerte und ihm dadurch fast täglich mehrmals begegnete. In dieser Zeit beteiligte ich mich auch am Aufbau der Kloster- und Praxisgemeinschaft Dhagpo-Kündröl-Ling, gab Unterweisungen zur Lehre Buddhas und begleitete viele Menschen spirituell während kurzer Retreats im Kloster. Nach dem Tod meines Meisters (Oktober 1997) begab ich mich erneut für 3 Jahre in strikte Zurückziehung, um den Schatz der von Gendün Rinpoche erhaltenen Segnungen und Unterweisungen im eigenen Geistesstrom tiefer zu verankern und den Wesen von Nutzen sein zu können.

Im Sommer 2001 nahm ich meine Lehrtätigkeit wieder auf und unterrichtete nicht nur in Frankreich, sondern zunehmend auch im deutschsprachigen Raum. Zur Vertiefung meiner Kenntnisse kehrte ich immer wieder in die Klostergemeinschaft nach Frankreich zurück. In der Zeit von Februar 1991 bis Mai 2006 war ich voll ordinierter Mönch in der Karma-Kagyü-Tradition des tibetischen Buddhismus.
Von September 2005 bis Juli 2008 beteiligte ich mich am Aufbau des Dharmazentrums Möhra in Thüringen. Seit Ende 2009 wohne ich mit meiner Partnerin Peggy im Dharmazentrum in Bliesekow und möchte hier die Lehre Buddhas interessierten Menschen zugänglich machen.  

 


 

 

 Peggy Oldenbürger, geb. 1968 in Berlin

 

 Aufgewachsen bin ich in der ehemaligen DDR und glaubte als Kind und Jugendliche daran, dass ich in einem Land lebe, in dem das Wohl aller Menschen an erster Stelle steht. Darüber war ich sehr glücklich und engagierte mich für dieses Ziel. Als ich nach 1989 von den vielen Schwierigkeiten und Widersprüchen in der praktischen Umsetzung erfuhr, war ich traurig und suchte nach einer Möglichkeit, im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit für möglichst viele Menschen da zu sein. Meine Arbeit als Beamtin in einer Kommunalverwaltung in Nordrhein-Westfalen war ein Schritt in diese Richtung. Die Probleme, die mir dort begegneten, ähnelten zum Teil jenen in der ehemaligen DDR und ich begriff, dass ein auch auf das Wohl anderer gerichtetes Leben beinhaltet, sich von der eigenen, ganz persönlichen Gewohnheit zu befreien, oft nur das eigene Glück im Sinn zu haben. Dass dies nicht durch bloßes Wollen möglich ist und dass mir sehr oft die nötige Klarheit darüber fehlte, was für alle Beteiligten eine gute Lösung ist, erlebte ich schmerzlich.

Seit Ende der 90-er Jahre beschäftigte ich mich zunächst im Rahmen einer Heilpraktikerausbildung intensiv mit Psychologie und zunehmend auch mit spirituellen Themen. Schließlich ließ ich mich in Reiki einweihen und nahm im Jahre 2003 buddhistische Zuflucht. Es macht mich sehr froh, immer wieder zu erleben, wie es mir mit Hilfe der Lehre Buddhas gelingt, nun viele Situationen so zu gestalten, dass für alle Beteiligten Nutzen entsteht und ich möchte andere ermutigen, dies auch auszuprobieren. 

Unser Dank gilt allen,  

...die nicht hier im Haus wohnen, aber auf vielfältige Weise zur Entwicklung des Zentrums beitragen, sei es durch tatkräftige Mitarbeit, finanzielle Unterstützung, ihren Unterricht, persönliche Praxis und gute Wünsche… wodurch der Ort erst zu dem wird, was er ist...

Sehr dankbar sind wir auch den Menschen hier in Bliesekow, die uns so freundlich mit vielen praktischen Handreichungen und Hinweisen das Leben erleichtern!